Dafür setzen wir uns ein

Faaba ist ein Hilferuf aus der Sprache der Bariba. Wenn es beispielsweise brennt, wird dieses Wort gerufen. Die Nachbarn wissen dann, dass sie rasch zur Hilfe eilen müssen. Seit dem Jahr 2000 leistet die Stiftung Faaba Hilfe im Norden der Republik Bénin. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Gesundheitswesen und Bildung.

Wir setzen uns für die Verbesserung der medizinischen Grundversorgung insbesondere in ländlichen Regionen ein. Dies tun wir, indem wir finanzielle Beiträge zum Aufbau oder zur Optimierung der Infrastruktur leisten und indem wir die Ausbildung von medizinischem Personal mitfinanzieren. Die von der Stiftung Faaba unterstützten Institutionen sind verpflichtet, alle Menschen zu behandeln – unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe oder Religion.

Nach dem Motto «Vorbeugen ist besser als heilen» macht sich die Stiftung Faaba stark für die Prävention. Mit dem Bau von Latrinen, Duschen und gedeckten Brunnen sowie mit Aufklärungsgesprächen mit Patienten konnten wir einen Beitrag zur Verbesserung der hygienischen Verhältnisse leisten. Vergünstigt abgegebene Moskitonetze haben zudem zahlreiche Menschen vor einer Malaria-Erkrankung bewahrt.

Das zweite Standbein der Stiftung ist die Schulbildung. Wir stellen Geld bereit für den Bau von Internaten für Mädchen und junge Frauen. Die Mittelschulen befinden sich alle in den grösseren Städten. Frauen aus ländlichen Gegenden benötigen folglich eine Unterkunft in der Stadt. Oft kommen sie bei Familien unter, die diese im Gegenzug als günstige Haushaltshilfen ausnutzen. Somit bleibt kaum Zeit fürs Lernen. Die sehr einfach gehaltenen Internatsgebäude bieten Schlaf- und Lernplätze, eine Feuerstelle zum Kochen sowie sanitäre Anlagen. Die Mädchen und jungen Frauen haben nun mehr Zeit für die Schule und damit bessere Bildungschancen.